Künstler

Werner Booz

Geboren 1914 in Essen, Studium an der "Alten Dresdner Kunstschule" und Kunstakademie Dresden. 1949 Grafikpreis der Stadt Kassel. Tätigkeit als Pressezeichner, Karikaturist und Werbegrafiker. Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Ausgedehnte Studienreisen, vorwiegend in afrikanische Länder.

Statement

Der Aufbau meiner Bilder ist collageartig, was als gestalterisches Prinzip der Verfremdung genutzt wird. Plastisch-malerische Partien werden unterbrochen durch streng grafische Einschübe. Ziffern und Buchstaben dienen oftmals zur Entemotionalisierung, wodurch das "Sujet" zum "Zitat" und die Einbindung in Buchstaben und Zahlen zum "Kommentar" mutiert. Wesentliches Merkmal meiner Arbeiten ist zudem ein Pendeln zwischen Zwei- und Dreidimensionalität der Bildebene. Was die "Themen" meiner Bilder betrifft, so entlehne ich bevorzugt Motive aus dem Bereich de Natur bzw. des Kreatürlichen, die ich in neue Zusammenhänge stelle. Anklänge an Surrealismus und Symbolismus sind durchaus gegeben. Wichtig ist mir nicht zuletzt, das "Schöne" und sinnlich Erfaßbare zur Darstellung zu bringen. - Erotik ist für mich ein Teil dieses Bereichs der Schönheit.

Arbeiten

No Smoking 2000 - Öl auf Leinwand 120 x 90

B wie Braunbär 2002 - Öl auf Leinwand 120 x 90

Die Dominanz des Kopfes 1994 - Öl auf Leinwand 90 x 120

Ruwenzori 1997 - Öl auf Leinwand 90 x 120

Elefanten am Luangwa River 1997 - Öl auf Leinwand 90 x 120

Verlorenes Paradies 2000 - Öl auf Leinwand 90 x 120

Einkreisung des Winters 1998 - Öl auf Leinwand 90 x 120