Künstler

Katharina Görges

E-Mail: katharina.goerges@gmail.com
Web-Seite: www.katharina-goerges.de

*1988 in Essen
seit 2004 Schülerin des Essener Künstlers Ralf Koenemann
2008–2012 Ruhr-Universität Bochum, Bachelor of Science in Biologie
seit 2012 Mitglied der Gruppe K3
seit 2012 Kunststudium an der Technischen Universität Dortmund
2015 Preisträgerin „Urban Movement Design Award“ des DSW21
seit 2015 Mitglied im Ruhrländischen Künstlerbund (RKB)

Ausstellungen

2014 K3 Gruppenausstellung, Galerie Clowns und Pferde, Essen
Bildwechsel, Technische Universität Dortmund
Import Export, Sammlung Philara, Düsseldorf
Rundgang TU Dortmund, Dortmunder U
Farbe-Zeit-Raum, Johanneskirche Stadtkirche, Düsseldorf
2015 malen, gemalt, Dortmunder U
Rundgang TU Dortmund, Dortmunder U
Import Export II, Kunstverein Oberhausen/Garage Tedden
Visionen, Forum Kunst und Architektur, Essen
2016 Rüttenscheider Kunstmeile, Essen
Weiße Wände (Publikation) Konrad Klepping Berufskolleg, Dortmund
Die Neuen, Forum Kunst und Architektur, Essen
Open Mind, Reial Cercle Artistic, Barcelona
Rundgang, TU Dortmund
2017 Offene Galerie, Galerie 143, Dortmund
Rüttenscheider Kunstmeile, Essen
Es grünt so grün, Forum für Kunst und Architektur, Essen
Grenzen der Fotografie, f2-Fotofestival Dortmund
Rundgang TU Dortmund, Dortmunder U

Statement

Meine Malerei ist geprägt durch kraftvolles, körperbetontes und gestisches Arbeiten. Die anspruchvolle Größe und die Geschwindigkeit meiner Malweise bietet die Möglichkeit der Befreiung: Die Arbeit mit der Farbe verdrängt das Bedürfnis, einem bestimmten Inhalt zu vermitteln, sowie Gedanken an das Endprodukt. Die Malerei an sich tritt in den Vordergrund, das Hauptaugenmerk gilt dann Binnenstrukturen, malerischen Lösungen und der Materialität. Ich interessiere mich sehr für Lebensmittel, deren Produktion, unser Konsumverhalten und die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Umwelt. Meine künstlerische Arbeit ist eine intensive malerische Forschung, begleitet von naturwissenschaftlicher Betrachtung, die durch mein Erststudium beeinflusst ist. Ausgangspunkt für die Serie „Aufbruch“ war der Besuch einer Gruppe Jäger und die Teilnahme an einem Lehrtag für Jungjäger, die dort das fachmännische „Aufbrechen“, die sogenannte „rote Arbeit“, d.h das Ausweiden von geschossenem Wild lernten. Die Farben und der sich verändernden Glanz der Innereien hat mich nachhaltig fasziniert.

Die Motive für die Serie „Scholle“ stammen aus meinem Gemüsegarten, den ich seit einigen Jahren pflege. Verborgene Schönheit zu finden und den spezifischen Charakter einer Nutzpflanze abzubilden sind dabei meine Anliegen. Die Freude und Faszination daran, Pflanzen wachsen und produzieren zu sehen, treibt mich in den Garten. Aus dem Staunen über die urtümlichen und magischen Formungsprozesse des Pflanzenwachstums heraus resultiert meine Malerei. Der Titel „Scholle“ spielt auf die Erde und den Acker an, aber auch auf die fast verschwundene Tradition der „eigenen Scholle“ als Ort der Selbstversorgung im städtischen Raum.

Arbeiten

Aufbruch 1
2015
200x300 cm

Aufbruch 3
2015
200x300 cm

Ausstellungssituation malen, gemalt
2015

Scholle 1, Saubohne
2017
Acryl auf Leinwand
100x150 cm

Scholle 2, Johannisbeere
2017
Acryl auf Leinwand
100x150 cm