Künstler

Hermann-Josef Keyenburg

wohnt in Mülheim an der Ruhr, hat jedoch sein Atelier in Essen, wo er auch geboren ist (1934).

Studiert hat er von 1955-62 an der Kunstakademie Düsseldorf und an der Universität Köln.

Seit 1979 ist er an der Universität Paderborn Professor für Kunst und ihre Didaktik, bildet also Kunsterzieher aus und kann dabei auf eigene Schulerfahrungen zurückgreifen (u.a. lange Zeit als Lehrer am Musischen Gymnasium in Essen-Werden).

Für seine künstlerische Arbeit, die schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der Malerei und der Zeichnung liegt, erhielt er

1960 ein Stipendium der Ernst-Poensgen-Stiftung Düsseldorf

1961-62 ein Frankreichstipendium des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst).
Er wurde 1988 erster Preisträger der Art-Galerie Düsseldorf (Wettbewerb zum Thema „Großstadtimpressionen“);

1991-94 weilte er zu mehrmonatigen Studienaufenthalten in der „Cité Internationale des Arts“ in Paris und war 1997,1999 und 2003 zu Studienaufenthalten im „Progetto Civitella d´Agliano“ in Italien.

2002 Studienaufenthalt in San Sperate, Sardinien, Paese Museo, Centro ARTE (Pinuccio Sciola)

Als Mitglied u.a. des Westdeutschen Künstlerbundes, des Vereins Düsseldorfer Künstler, des RKB (Ruhrländischer Künstlerbund) ist er dem Ruhrgebiet und der Essener, Mülheimer und Düsseldorfer Kunstszene verbunden. Er stellt seit vielen Jahren im In- und Ausland aus.

Kontaktadressen

Privat

Schwarzenbergstr. 25
45472 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208-496993

Atelier

Mommsenstr. 40
45144 Essen
Tel.: +49 (0) 201 - 320 70 18

Statement

Was mich künstlerisch beschäftigt, ist die Welt, in der ich lebe. Besonders der Alltag mit seinen Bildern und Mythen hält mich gefangen. Ich interessiere mich für die Menschen, die mir begegnen, hier bei uns, aber auch auf Reisen (Frankreich, Italien, USA u.a.).

Konturen des Fremden sind ein Thema, das mich lange beschäftigt hat.
Auch Orte, Landschaften finden mein Interesse.

Die vielfältigen Wahrnehmungen ergeben Erfahrungen, die sich zu Vorstellungsbildern verdichten. Diese fließen in meine Arbeit ein, werden aber im Prozess des Verarbeitens stark durch die Erfordernisse der Farbsetzung, die Notwendigkeiten einer Bildkomposition verändert, ja, dieser Prozess verwandelt selbst die Motive und die Motivation, bestimmt entscheidend den Ausdruck im Bildganzen.

„Keyenburg steht ja, und das sollte man keineswegs vergessen, mitten drin im Großstadtlärm und Verkehrsgetriebe, wenn er seine Motive aufsucht. Er weiß, was vor sich geht, er beobachtet, nimmt die lokale Atmosphäre und das urbane Leben, die Rush Hour, das chaotische Getümmel von Auto und Mensch, die Straßenszenerien und die Häuserfluchten wahr und in sich auf, hat einen sensualistisch geschulten Blick für scheinbar Belangloses und den Zauber des Unscheinbaren, alltäglich Banalen. Das alles setzt er um in eine spezifische Formensprache, darin nur noch gelegentlich Reales, einer Schimäre gleich, aufscheint und alsbald ‚gereinigt’ und verfremdet, von Farbschichten überlagert und in Farbdynamik transportiert wird, bis der Künstler über das Gegenständliche, das Greifbare hinaus eine abstrakte Bildordnung gewinnt – eine zeitliche Ordnung, die über und hinter den Dingen steht, die neue Lebensformen entstehen lässt in geballter, steigernder und fallender Farbenenergie, Notationen nicht zuletzt musikalischer Bewegungen und der Relativität von Zeit und Materie.“ (Dr. Petra Rapp-Neumann, Bonn)

Ich möchte die Motive im Lichte meiner künstlerischen Verarbeitung auch für den Betrachter neu aufscheinen lassen.

Ein Bild ist zum Staunen, zur Kommunikation und zur Diskussion da.

Arbeiten

"Menschen von heute", 2005
Acryl/Leinwand

"Großstadtszenerie Berlin", 2005
Acryl/Leinwand

"Berliner Mauer", 2005
Acryl/Leinwand

"Lagerhaus in Sta. Monica", 2003
Acryl/Leinwand

"Portugiesisches Dorf", 2005
Acryl/Leinwand

"Am Gendarmenmarkt", 2005
Acryl/Leinwand

"Radfahrer", 2005
Acryl/Leinwand

"Passanten und Schloss(h)er", 2005
Acryl/Leinwand

"Stürzender Vogel und Philharmonie", 2005
Acryl/Leinwand

"Menschen von heute" und drei weitere Bilder, 2005
Acryl/Leinwand